Mein erster Triathlon
Erfahrungsbericht von Elfie Fiedler
Eigentlich verschlägt es mir nicht leicht die Sprache, aber bei meinem Tri-Wettkampf-Debüt gleich einen Klassensieg zu holen, da bin ich baff und happy zugleich!
Begonnen hat der Tag mit viel Aufregung, habe ich alle Sachen mit, die ich brauche? Ist ja nicht ganz so einfach wie beim Lauf, wo man eigentlich nur die richtigen Laufschuhe braucht! Neo, Brille, Badehaube. Rad die Radschuhe den Helm und Brille und noch obendrein die Laufschuhe....!
Jedenfalls, alles gepackt, aufbruchbereit und voller Nervosität geht's zum Freizeitteich nach Krieglach. Zum Glück habe ich moralische Unterstützung vom Werner, unserem Schwimmtrainer, der noch einige wertvolle Tipps für Anfänger parat hat. Besonders gefreut habe ich mich, dass Gabi und Marco mit dabei waren und uns angefeuert haben. Dann war da noch Günter unser Vereinsobmann, der bis zum Schwimmstart da war und uns alles Gute gewünscht hat. Nicht zu vergessen, unsere Mamas, mein Vati und die Omas sowie unsere Freunde, die natürlich auch noch die besten Wünsche für den ersten Wettkampf ausgesprochen haben, sie alle haben uns Glück gebracht. Nun war ich bereit für meinen ersten Triathlon über die olympische Distanz!
Das Schwimmen, naja... nachdem mir die Schwimmbrille schon bald nach dem Start angelaufen ist, bin ich mehr oder weniger im Blindflug den Teich 2 x umschwommen, bis ich mich kurz vor dem Ziel endlich dazu entschlossen habe, die Brille doch abzunehmen - welche Erleichterung "Anfängerfehler Nr. 1" ;o) schau immer zum Ufer, damit man sich auch orientieren kann!
Beim Rad fahren ging es mir einfach gesagt "super gut", ich habe viel Zeit aufgeholt, die ich beim Schwimmen liegen gelassen habe. Jedoch sprang mir die Kette beim letzten Anstieg runter und 2 "Konkurrentinnen" musste ich ziehen lassen "Anfängerfehler Nr.2". Ich verschenkte durch meine Nervosität und mangelnden radtechnischen Kenntnisse ;o) eine wertvolle Minute! Aber was ist schon eine einzige Minute? Den Gesamtsieg hätt ich sowieso nicht erreichen können und für den Klassensieg war die verlorene Minute nicht relvant. Im Vordergrund stand sowieso der Spass am Triathlon und Spass hat's wirklich gemacht!
"Anfängerfehler Nr. 3" blieb aus, denn beim Lauf konnte ich mir das Rennen gut einteilen. Ich bin nicht zu schnell weggelaufen, konnte aber dadurch auch keine Zeit mehr gut machen, außerdem blieb die Motivation dafür aus, am Limit zu laufen, weil ich keinen Druck durch andere Konkurrenten hatte.






